Vortrag Hospizverein

Meist wird der Stecker nicht einfach gezogen
In unserem Religionsunterricht der Klassen 10a /d haben wir uns in den letzten Stunden

 

mit schweren Entscheidungen im Leben und über den Umgang mit Schicksalsschlägen beschäftigt. Aufgrund dessen lud unsere Lehrerin Frau Groh zwei Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Amberg e.V. ein, die uns etwas über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit sterbenden und trauernden Menschen berichteten.

 

Anfangs waren fast alle von uns der Meinung, in unserem Alter müsse man sich noch nicht explizit mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Im Laufe des Vortrags aber kamen viele von uns ins Grübeln.

 

Frau Schüsselbauer und Frau Renz erzählten uns von ihren Anfangserfahrungen, was sie in der Zeit gelernt haben und wie man mit Sterbenden und Trauernden umgehen sollte. Dabei erfuhren wir, dass die Bedürfnisse und Ängste der Sterbenden sehr unterschiedlich sein können. Sie berichteten uns, dass es 3 verschiedene Arten von Bedürfnissen gibt: körperliche, seelische und spirituelle.

 

Viele von uns dachten, dass das Sterben ein kurzer Prozess wäre, man könne es mit einem Computer vergleichen, bei dem man den Stecker zieht. Die Mitarbeiterinnen bewiesen uns aber das Gegenteil. Durch längeren Umgang mit den Sterbenden erfuhren sie nämlich, dass diese verschiedene Phasen durchleben, bis der Tod endgültig eintritt: Verleumdung, Wut, Verhandlung, Depression und Akzeptanz.

 

Auch machten sie uns klar, dass es wichtig ist, trauernden Menschen Unterstützung und Halt zu geben undsie nicht - aus der Angst heraus etwas falsch zu machen - allein zu lassen.

 

Am Ende des äußert interessanten Vortrages, wurden wir gefragt, wie wir uns fühlten, als wichtige Menschen wie Verwandte und Freunde starben. Hier wurden sogar diejenigen, die ihre Gedanken vorher verdrängen konnten, von dem Thema überwältigt.


Trotz der Tatsache, dass ein paar Tränen geflossen sind, fanden wir den Vortrag sehr gelungen und finden es auch wichtig, dass die Leute davon erfahren, dass es die Hospiz-Bewegung gibt, die Betroffene und Angehörige während und nach dem Tod nicht allein lässt.

 

Am Ende möchten wir noch hervorheben, dass Frau Renz und Frau Schüsselbauer sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für Sterbende einsetzen und Menschen so in ihrer schwersten Zeit beistehen. Wir bedanken uns herzlich für den Vortrag.

 

 

10a Paula und Jochen

 

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